Notendruck und Playback oder: Modern Times

Wenn ich in der Vergangenheit Noten schreiben musste, gab es für mich nur eine Möglichkeit:

Notenpapier und Bleistift zur Hand nehmen und die Noten aufschreiben, bis das Handgelenk schmerzt. Und immer daran denken, einen guten Radiergummi bereitzulegen! Und stets einen Bleistift der Stärke „B“ benutzen. Nie „2B“ – zumindest nicht als Linkshänder. Sonst verschmiert man alles. Bitte keinen „HB“-Stift – der kratzt…

Vor einigen Monaten beschloss ich, diesem Zustand ein Ende zu bereiten. Im Internet googelte ich nach Open-Source-Programmen im Notendruck. Und tatsächlich: Ich wurde fündig.

Bereits eine Stunde nach Installieren der Software hatte ich meinen ersten Klaviersatz erstellt. Das Programm erwies sich als ein Traum für mich. Viel schneller als erwartet konnte ich ziemlich gut mit dem Programm umgehen und eben auf Knopfdruck eine Stimme in eine beliebige Tonart transponieren. Um es kurz zu machen: Dieses Programm unterstützt mich bei meinen Arbeiten enorm!

Ich genieße die technischen Möglichkeiten, die mich umgeben, ohnehin: Schon seit mehr als einem Jahr verwende ich ein digitales Aufnahmegerät, welches ich mit meinem Profi-E-Piano verbunden habe, um jederzeit auf hohem Niveau Playbacks aufnehmen zu können.

Wenn ein Kunde es wünscht, kann ich ihm im MP3- oder Wave-Format auf SD-Karte ein Playback mitgeben. Der große Vorteil des E-Pianos besteht darin, dass die Verbindung zum Aufnahmegerät über Klinkenkabel hergestellt wird, so dass der Sänger oder Instrumentalist während der Probe mitspielen kann und seine Solostimme dennoch nicht auf der Aufnahme zu hören ist.

Ich liebe das 21. Jahrhundert mit seinen technischen Zaubereien!